Stefan Kothe

Elektrotechniker-Meister

Stefan ist ein männlicher Vorname
eine Variante von Stephan. Das Wort bedeutete ursprünglich im Altgriechischen „Kranz“; „Krone“ („der Bekränzte“ oder „der Gekrönte“).
Bei den späteren Namensträgern ist jedoch fast stets ein Bezug auf einen der Heiligen dieses Namens anzunehmen.
Verbreitung
Anfang des 20. Jahrhunderts war Stefan kein sehr populärer Name in Deutschland. Ab Mitte der 40er Jahre wurde der Name aber immer häufiger vergeben.
Zwischen 1960 und 1985 war er kontinuierlich unter den häufigsten zehn Jungennamen, im Jahr 1970 sogar auf Platz eins der Häufigkeitsstatistik.
Seit Mitte der 90er Jahre hat seine Popularität stark abgenommen.
Namenstage

  • 2. Februar: Stephano Bellesini, seliggesprochener Priester
  • 16. August: König Stephan I. von Ungarn, Nationalheiliger
  • 26. Dezember: Stephanitag oder Stephanstag als Fest des heiligen Stephanus, des ersten christlichen Märtyrers
  • 27. Dezember: (Agiou Stefanou) griechisch-orthodoxer Feiertag des ersten Märtyrers

Kothe ist ein deutscher Familienname
Entstehungsgeschichte und Bedeutung
Schon seit 1300 zählen sogenannte Kötner zu den Ursiedlern, als Nachfolger der Höfner. Die Höfner bewirtschafteten landwirtschaftliche Höfe, die von Lehnsherren wie Adel, Kirche oder Klöster als Lehen vergeben wurden. Diese Höfe, deren Felder mehr oder weniger um die Hofstelle verteilt lagen, bildeten den ältesten Teil der Dörfer. Durch Abtrennung kleinerer Hofteile von den Vollhöfen, entstanden die „Kotstellen“. In Erbregistern wird vermerkt, dass „Haus und Acker“ Bestandteil des Hofes (Höfners) sind, während es bei der „Kote“ (dem Kötner) heißt: „er besitzt das Haus“. Da diese „Koten“ fast immer in der Nähe der älteren Höfe liegen, ist anzunehmen, dass in der Regel nachgeborene Kinder einen „Hausplatz“ und etwas Land vom Hof erhielten. Umfangreiche Teilungen der „Vollhöfe“ fanden kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg statt und waren die Folge überhöhter Abgaben an die Lehnsherren. Hierbei entstanden die „Halb-“ und „Viertelhöfe“ sowie auch viele „Koten“ (kleinere Höfe). Der Name Kothe wird so von dem Wort „Kote (Kate = kleines Haus) oder “Kotstelle" (Anwesen) abgeleitet und weist somit auf Vorfahren aus dem ländlichen Raum hin.

Ihr Stefan Kothe


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